Sonntag, 27. April 2014

Don't be afraid!



Nothing is like it has been before.
The unknown way lies before them.
Darkkness? Despair? Loneliness? Suspicion?
They don’t know it, are afraid of the uncertainty, of that what might come.
And still there is encouragement, presence, being held.

You Abram on your uncertain way – don’t be afraid!
You old Jacob who you move to Egypt – don’t be afraid!
You widow who you were baking bread for Elijah – don’t be afraid!
You young Jeremiah – don’t be afraid!
You Zachary who you were praying for a child – don’t be afraid!
You Mary facing the angel – don’t be afraid!
You shepherds in the fields – don’t be afraid!
You Peter fisher of men – don’t be afraid!
You Jairus with your care for your ill daughter – don’t be afraid!
You men on the ship in the storm – don’t be afraid!
You women facing the empty tomb – don’t be afraid!

Immediately in an uncertain situation
Completely unexpected
Encouragement
Presence
Being held
“Don’t be afraid”.

May the way be ever so stony, ever so dark, ever so uncertain –
Somebody is here.
Somebody who bears the darkness, the uncertainty, the fear with us.
Somebody who accompanies us.
Somebody who bears us.

Fear not, for I have called thee by thy name.
When thou passest through the waters, I will be with thee;
And through the rivers, they shall not overflow thee.
When thou walkest through the fire, thou shalt not be burnt;
Neither shall the flame kindle upon thee.
Fear not, for I am with thee. (Isaiah 43)

Fürchte dich nicht!



Nichts ist, wie es vorher war.
Der unbekannte Weg liegt vor ihnen.
Dunkelheit? Verzweiflung? Einsamkeit? Misstrauen?
Sie wissen es nicht, haben Angst vor der Ungewissheit, vor dem was kommen mag.
Und doch ist da Zuspruch, Präsenz, Gehaltensein.

Du Abram auf deinem ungewissen Weg – fürchte dich nicht!
Du alter Jakob, der du nach Ägypten ziehst – fürchte dich nicht!
Du Witwe, die du Elia Brot bukst – fürchte dich nicht!
Du junger Jeremia – fürchte dich nicht!
Du Zacharias, der du um ein Kind betetest – fürchte dich nicht!
Du Maria angesichts des Engels – fürchte dich nicht!
Ihr Hirten auf dem Feld – fürchtet euch nicht!
Du Petrus Menschenfischer – fürchte dich nicht!
Du Jairus mit der Sorge um die kranke Tochter – fürchte dich nicht!
Ihr Männer auf dem Schiff im Sturm – fürchtet euch nicht!
Ihr Frauen angesichts des leeren Grabes – fürchtet euch nicht!

Auf einmal in ungewisser Situation
Völlig unerwartet
Zuspruch
Präsenz
Gehaltensein
„Fürchte dich nicht“.

Möge der Weg auch noch so steinig, noch so dunkel, noch so ungewiss sein –
es ist jemand da.
Jemand, der das Dunkel, die Ungewissheit, die Angst mit aushält.
Jemand, der mitgeht.
Jemand, der trägt.

„Fürchte dich nicht, ich habe dich beim Namen gerufen.
Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir,
wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort.
Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt,
keine Flamme wird dich verbrennen.
Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir.“  (Jes 43)

Sonntag, 20. April 2014

Easter – It lives!



“Exult, let them exult, the hosts of heaven,
exult, let Angel ministers of God exult,
let the trumpet of salvation
sound aloud our mighty King's triumph!

Be glad, let earth be glad, as glory floods her,
ablaze with light from her eternal King,
let all corners of the earth be glad,
knowing an end to gloom and darkness.”



(Begin of the Exsultet, the chant to praise the Easter candle at the beginning of the Easter night)




The resurrection doesn’t undoes the death, the grief, the dread.
But it makes it liveable.

His eyes shine again,
His laughter sounds again,
His stories live again.
He’s again here, but in a complete other way as before.

The tradition tells us tonight
how God created the world, found it good and gave it to humankind,
how Abraham was ready to give up the most important thing in his life and how he was promised blessings in fullness,
how Moses lead the people of Israel together with the angel of God out of the slavery and how the too powerful seeming Egyptians were annihilated,
how Isaiah promised Israel God’s absolute loyalty
and a never-ending covenant with water, nourishment and blessings in fullness,
how Baruch refers to the rules of life,
how Ezekiel says that God gives us a new heart and a new spirit, that he takes the heart of stone out of our breast and gives us a living heart,
how Paul says that we will live with Christ when we died with him,
and how the risen one appears to the women at the tomb and took the fear away from them.

Banana Yoshimoto tells in “The green thumb” the story how her sister once set an Aloe plant at a place at the edge of the garden. The Aloe grew and grew, and someday it was so big that it overgrew the pavement and the parking space. Someday her father demanded from them to transplant the Aloe or he would rip it out. The girls long offered resistance to this duty, but after a visit at her dying grandmother who expressed this desire she planted the Aloe at a place in the garden where it could expand and grow. Her grandmother foretold her that if she saved one Aloe, henceforth all Aloe plants were bound up with her, and she felt the same way about it.

If we call things to life or give them a place where they can live, we are bound with all life.
If you once begin to cultivate living things you cannot stop it anymore, even if that path meanwhile is overgrown of other things.
But if you set on the machete and cut away everything what blocks that path it’s again there, purer and clearer as before.


We are able to call things to life.
We can plant herbs in an old beloved teapot which we don’t use anymore, or paint an old table-top, do up an old piece of furniture, bind a book, embellish a wall.


A lot of people cultivate on their balcony plants to ornament, plants that delight eyes and soul. But we can even cultivate other things: plants that nourish bees and butterflies, or us ourselves.

If we see living things that delight our eye, if we cultivate living things that nourishes us, than is it often easier for us to stake on the card of the living in the interpersonal things.

“Quo vadis?” – “Where are you going to?”
You decide if you go the way of the living or the way of the death.


“I am a god of  life and not a god of death.” How often have we heard that!
But did we understand it?




Ostern – Es lebt!



„Frohlocket, ihr Chöre der Engel,
frohlocket, ihr himmlischen Scharen,
lasset die Posaune erschallen,
preiset den Sieger, den erhabenen König!

Lobsinge, du Erde, überstrahlt vom Glanz aus der Höhe!
Licht des großen Königs umleuchtet dich.
Siehe, geschwunden ist allerorten das Dunkel.“

(Beginn des Exsultet, des Gesangs zum Lob der Osterkerze zu Beginn der Osternacht)




Die Auferstehung macht den Tod, die Trauer, das Grauen nicht ungeschehen.
Aber sie macht es lebbar.

Seine Augen leuchten wieder.
Sein Lachen klingt wieder.
Seine Geschichten leben wieder.
Er ist wieder da, und doch ganz anders als zuvor.

Die Tradition erzählt uns heute Nacht davon,
wie Gott die Welt erschuf, sie für gut befand und sie den Menschen übergab,
wie Abraham bereit war, das Wichtigste in seinem Leben aufzugeben und ihm Segen in Fülle verheißen wurde,
wie Moses mit dem Engel Gottes das Volk Israel aus der Sklaverei führte und die übermächtig erscheinenden Ägypter vernichtet wurden,
wie Jesaja Israel Gottes unbedingte Treue zusagt
und einen ewigen Bund mit Wasser, Nahrung und Segen in Fülle,
wie Baruch auf die Gebote des Lebens verweist,
wie Ezechiel davon spricht, dass Gott uns ein neues Herz und einen neuen Geist gibt, das Herz aus Stein aus unserer Brust nimmt und uns ein lebendiges Herz gibt,
wie Paulus davon spricht, dass wir auch mit Christus leben werden, wenn wir mit ihm gestorben sind,
und wie der Auferstandene den Frauen am Grab erschien und ihnen die Furcht nahm.

Banana Yoshimoto erzählt in „Der grüne Daumen“ die Geschichte, wie ihre Schwester einst eine Aloe-Pflanze an eine Stelle am Rand des Gartens setzte. Die Aloe wuchs und wuchs, und irgendwann war sie so groß, dass sie den Gehweg überwucherte und den Parkplatz. Irgendwann forderte ihr Vater, dass sie die Aloe umsetzten oder er würde sie herausreißen. Die Mädchen wehrten sich lange gegen diese Aufgabe, doch nach einem Besuch bei ihrer sterbenden Großmutter, die diesen Wunsch äußerte, setzte sie die Aloe an einen Platz im Garten, an dem sie wachsen und gedeihen konnte. Ihre Großmutter prophezeite ihr, wenn sie eine Aloe rettete, wären ihr fortan alle Aloe-Pflanzen verbunden, und genauso empfand sie es.

Wenn wir Dinge zum Leben erwecken, oder ihnen einen Platz geben, an dem sie leben können, sind wir mit allem Leben verbunden.
Wenn man einmal damit begonnen hat, Lebendes zu kultivieren, kann man damit nicht mehr aufhören, auch wenn dieser Pfad zwischenzeitlich von anderem überwuchert sein mag.
Doch wenn man die Machete ansetzt und alles wegschlägt, was diesen Pfad verstellt, ist er wieder da, reiner und klarer als zuvor.

Wir können Dinge zum Leben erwecken.
Wir können in einer alten liebgewonnenen Teekanne, die wir nicht mehr benutzen, Kräuter pflanzen, oder eine alte Tischplatte neu streichen, ein Möbelstück renovieren, ein Buch einbinden, eine Wand verschönern.

Viele Menschen ziehen auf ihrem Balkon Pflanzen zu Zierde, Pflanzen, die Augen und Seele erfreuen. Wir können aber auch anderes ziehen: Pflanzen, die Bienen und Schmetterlinge nähren, oder uns selbst.

Wenn wir Lebendiges sehen, das unser Auge erfreut, wenn wir Lebendiges ziehen, das uns nährt, dann fällt es oft auch leichter, im Zwischenmenschlichen auf die Karte des Lebendigen zu setzen.

“Quo vadis?” – “Wohin gehst du?”
Du entscheidest, ob du den Weg des Lebens oder den Weg des Todes gehst.

„Ich bin ein Gott des Lebens und nicht des Todes.“ Wie oft haben wir das schon gehört!
Aber haben wir es verstanden?

Samstag, 19. April 2014

Space for grief



The tears are wept.
The cries are cried.
The corpse is buried.

He is missing.

His eyes.
His laughter.
His stories.
His presence.

His place is empty.
He was and is no longer.

The moment between past and future.
The future can only come when we accept this reality.

Even if we gave things away which don’t enrich our live any longer but rather burden an empty space remains.
An empty shelf where the box stood.
An empty hook where the winter coat hung.
An empty space at the wall where the picture was.

Do we bear this void without filling the empty space immediately with something new?
Do we bear the loss?

Raum für Trauer



Die Tränen sind geweint.
Die Schreie sind geschrien.
Der Leichnam ist beerdigt.

Er fehlt.

Seine Augen.
Sein Lachen.
Seine Geschichten.
Seine Gegenwart.

Sein Platz ist leer.
Er war und ist nicht mehr.

Der Moment zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Nur wenn wir diese Realität akzeptieren, kann die Zukunft kommen.

Auch wenn wir Dinge weggegeben haben, die unser Leben nicht mehr bereichern, sondern belasten, bleibt ein leerer Platz zurück.
Ein leeres Regalfach, dort wo die Box stand.
Ein leerer Haken, dort wo der Wintermantel hing.
Ein leerer Platz an der Wand, dort wo das Bild war.

Halten wir diese Leere aus, ohne den leeren Platz gleich mit etwas Neuem zu füllen?
Halten wir den Verlust aus?

Freitag, 18. April 2014

Letting go of familiarities



A mystery.
An antique mystery.
Probably we’ll never completely understand it, but we can experience it.

We know the dead – do we think.
We look a good deal of crime and action movies, or read the corresponding books.
But when we indeed have to say goodbye to a person, we’re knocked our socks of.

Letting go of something or somebody familiar aches.

The pain needs the time for grief.
Saying farewell is a part of it.

Looking at the dying of somebody or something could be a conscious farewell, but is often suppression.
Even stacked magazines, boxes with unknown contents that stand for a long time in a nook – who don’t know such nooks?
Nooks full of darkness, suppressed process, uncompleted things.

One of the principles of the hospice care is it to make it possible for the dying persons to regulate their last things. What these last things concretely are differs from person to person: To clarify a quarrel with the brother, to draft a testament, to see the family once again…
Why do we have such dead nooks?
Do we wait for somebody other to regulate that for us?
Or why is it so difficult for us to say goodbye to things which don’t serve to our life?

With our denial of letting go things whose time has gone we crucify ourselves – and others.

Nailed down – held down.

One message of the Good Friday is it that God is here, in all depths.
He sees our betrayal, our insufficiency, our failure.
And bears them with us.
Till we are ready to let go what’s not or no longer good for us.

“Forgive them, because they don’t know what they do.”
Do we know what we do?



Vertrautes loslassen



Ein Mysterium.
Ein antikes Mysterium.
Wir können es wohl nie ganz verstehen, nur erfahren.

Wir kennen den Tod – denken wir.
Wir schauen jede Menge Krimis und Action-Filme, oder lesen die Bücher dazu.
Aber wenn wir uns tatsächlich von einem Menschen verabschieden müssen, haut uns das aus den Socken.

Etwas oder jemand Vertrautes loslassen tut weh.

Der Schmerz braucht die Zeit für Trauer.
Abschied nehmen ist ein Teil davon.

Zuschauen wie jemand oder etwas stirbt könnte bewusster Abschied sein, ist aber oft Verdrängung.
Genauso gestapelte Zeitschriften, Boxen mit unbekanntem Inhalt, die seit langer Zeit in einer Ecke stehen – wer kennt diese Ecken nicht?
Ecken voller Dunkelheit, verdrängter Bearbeitung, nicht abgeschlossenen Dingen.

Ein Grundsatz der Hospizarbeit ist es, den Sterbenden zu ermöglichen, ihre letzten Dinge zu regeln. Was genau die letzten Dingen sind, das ist von Mensch zu Mensch verschieden: Einen Streit mit dem Bruder klären, ein Testament aufsetzen, die Familie noch einmal sehen…
Warum haben wir diese toten Ecken?
Warten wir darauf, dass jemand anderes das für uns regelt?
Oder warum fällt es uns so schwer, uns von Dingen zu verabschieden, die unserem Leben nicht dienen?

Mit unserer Weigerung, Dinge, deren Zeit vorüber ist, gehen zu lassen, kreuzigen wir uns selbst – und andere.

Festgenagelt – festgehalten.

Eine Botschaft des Karfreitags ist, dass Gott da ist, in allen Tiefen.
Er sieht unseren Verrat, unsere Unzulänglichkeit, unser Versagen.
Und hält sie mit uns aus.
Bis wir bereit sind, das gehen zu lassen, was uns nicht oder nicht mehr taugt.

„Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
Wissen wir, was wir tun?

Donnerstag, 17. April 2014

Disappointment and betrayal



What would Judas tell us, if we would meet him today?
“I wanted to kick him in the pants”?
“I wanted to provoke him”?
“I was disappointed”?

Being deceived means that the deceit ends.
We visualise things, processes, people – that’s human.
But that’s only an image, not the original, and every human visualises in his own way.
When we match our images with the reality, we inevitably get deceived.
One time, two times, again and again.

Being deceived aches.
Being betrayed aches, too.

You may not be as you are.
I accept you only when…
Good meant presents: “You need that.”
Who don’t know that?
Even people who are near and dear to us hurt us because they want to make us similar to their image.
No spirit of mischief, “only well-meant” – but not our original, only their image of us.

That’s even betrayal.
Betrayal at our uniqueness.
Betrayal at our creatureliness as created being, similar to God, each one in his own way.
Finally: Betrayal at God and his works of creating.
Don’t we think God is capable of having created his creation good, the human – also every single one - even very good?
But to trust in his plan of creation means that we have to reconsider our attitudes, that we have to admit that many an inner image becomes deceived. That’s not easy.

Betrayal occurs often without thinking about the consequences.
Judas can no longer take a look in the mirror as he comprehends what he’s done.
Even our little everyday betrayals occur often without being aware of the consequences.
May God give that we are still able to look into our own faces.

Enttäuschung und Verrat



Was würde Judas uns erzählen, wenn wir ihn heute treffen würden?
„Ich wollte ihm in den Hintern treten“?
„Ich wollte ihn provozieren“?
„Ich war enttäuscht“?

Ent-täuscht werden bedeutet, dass die Täuschung endet.
Wir machen uns ein Bild von Dingen, Vorgängen, Menschen – das ist menschlich.
Aber es ist nur ein Bild, nicht das Original, und jeder Mensch macht sich seine eigenen Bilder.
Wenn wir unsere Bilder mit der Wirklichkeit abgleichen, werden wir zwangsläufig enttäuscht. Einmal, zweimal, immer wieder.

Enttäuscht werden tut weh.
Verraten werden auch.

Du darfst nicht so sein wie du bist.
Ich akzeptiere dich erst, wenn…
Gut gemeinte Geschenke: „Du brauchst das.“
Wer kennt das nicht?
Gerade Menschen, die uns nahe stehen, verletzen uns oft, weil sie uns ihrem Bild ähnlich machen wollen.
Kein böser Wille, „nur gut gemeint“ – aber nicht unser Original, nur ihr Bild von uns.

Das ist auch Verrat.
Verrat an unserer Einmaligkeit.
Verrat an unserer Geschöpflichkeit als geschaffene Wesen, Gott ähnlich, jeder in seiner Art.
Letztendlich: Verrat an Gott und seinem Schöpfungswerk.
Trauen wir Gott nicht zu, seine Schöpfung gut, den Menschen – auch jeden einzelnen -  sogar sehr gut geschaffen zu haben?
Aber seinem Schöpfungsplan zu vertrauen bedeutet, dass wir unsere eigenen Einstellungen überdenken müssen, zulassen müssen, dass so manches innere Bild ent-täuscht wird. Das ist nicht leicht.

Verrat geschieht oft ohne an die Folgen zu denken,
Judas kann nicht mehr in den Spiegel schauen als er begreift, was er getan hat.
Auch unsere kleinen, alltäglichen Verrate geschehen oft ohne dass wir uns der Folgen bewusst sind.
Möge Gott geben, dass wir uns noch selbst ins Gesicht schauen können.

The princess and the difficulty to make one’s choice



In the „Frog King“ the princess was in an uncomfortable situation: She got lost her ardently loved golden ball and she had promised her whole world to the frog to get it back.
But then she felt inconvenient with that promise and fled back home, back to the confident. But as her promise almost has fallen into oblivion her past catched her up, knocked at the door in the form of the frog: “King’s daughter, youngest, and open up to me!” Her father presses her to adhere to her promise, and she conformed to his will. She doesn’t say: “My then decision was wrong, I can’t fulfil my promise.” No, she bears the for she unbearable circumstance though she feels torned between performance of duty and unwillingness resp. her freedom.
She bears the presence of the unpleasant stranger in her close proximity: Bears that he sits in her vicinity, bears that he eats from that what nourishes she, bears even that she should share her repose, her snug with him. She bears this circumstance between both for her so important poles: If she throws the frog out, she gets back her freedom, but then she keeps not her promise, becomes untrustworthy. If she admits the frog what he demands, she forfeits her freedom, allows that her sacred private realm is inhabited by another one, too.
She bears this for her unbearable circumstance, till the unbearable really becomes unbearable for her, till a last straw breaks the camel’s back. As the frog with the sleeping in the same bed even more demands from her, even more intimacy, she’s out of patience, breaks out, and makes an impulsive decision – even if not for one of the two previously considered options. And she not only decides with saying: „No, you won’t get that from me“, but her decision erupts in an emotional action: She throws the frog onto the wall and with it all her unwillingness, her disgust, her repentance about her once given promise.
But curiously her unorthodox action has for her no negative results, but is the solution of the dilemma: The unto the wall thrown frog changes, turns from the fleabag to the beautiful prince, gets through this action lifted from his curse. Her at a first glance inadequate seeming action solves the situation. You even could say: The frog needed the disgust, the being thrown unto the wall by the princess to be lifted from his curse. And it’s not that her denial to accept the circumstances of the destiny has negative consequences for her, but leads to an unexpected solution of which both benefit and possibly even are happy as royal couple in the realm of the prince.

The princess as youngest daughter of the king grows up well-protected and perhaps hadn’t earlier to make decisions of great moment because others decided for her.
With that decision she sets the course for the future, enters into a new stage of life, and sets out for a new life. She gets from girlhood into womanhood, developed, and matured.

What do you think, what had happened if the princess hadn’t made her decision?